Die Hütte liegt auf einer zur Bauzeit der Hütte 1936 noch beidseitig vom Gletscher umflossenen Felskanzel (Mittelknubel) über dem Fründengletscher. Nördlich der Hütte liegt der Fründengletscher, südlich, 1000 Höhenmeter tiefer, erstreckt sich der Oeschinensee. Südwestlich beginnt der Galletgrat auf das Doldenhorn, südöstlich liegt der Namensgeber der Hütte, das Fründenhorn.
Die Hütte erreicht man von Kandersteg (Bahnhof) aus in rund 4 Stunden (ca. 1400 Meter Höhenunterschied). Der Weg führt zunächst zum Oeschinensee – zum See kann man aber auch die Seilbahn benutzen – und von dort aus gelangt man über den schmalen und teilweise etwas ausgesetzten Weg (T3 gemäss SAC-Wanderskala) zur Fründenhütte.
Die mageren Weiden, welche man beim Aufstieg durchquert, tragen auf der Landeskarte den Flurnamen "I de Fründe". Es sind mehrheitlich Felsplatten oder Schutt und auch auf der Karte findet man kaum Signaturen für Vegetation.
Ein anderer Weg ist die Fründenschnur, die eine Felswand traversiert. Der Name rührt daher, dass der Weg vom Oeschinensee aus gesehen auf einem schmalen Grasband – eben eine Schnur – verläuft. Dieser Weg führt vom Oeschinensee zum Berghaus Underbärgli, wo der Weg in südlicher Richtung abzweigt. Der Pfad führt weiter östlich über dem Oeschinensee zum normalen Hüttenweg. Ein längerer Wegabschnitt über dem Oeschinensee ist sehr ausgesetzt, was Trittsicherheit und Schwindelfreiheit voraussetzt. Gesichert ist der Weg mit Stahlseilen und gilt als T5-Wanderweg.
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